Pannen, wie bei der Produktion des Peugeot Flaggschiffes 607 im Jahre 2001 sind sehr traurig für den Autohersteller. Die hinteren beiden Querlenker mussten bei 1785 Modellen vorsorglich ausgetauscht werden. Grund dafür, war die bestehende Gefahr einer Verformung dieser, bei Belastung. Der Händler selbst nahm zu allen Besitzern Kontakt auf und rief alle Fahrzeuge zurück. Es wurde eine Reparatur in einer ausgewählten Werkstatt angeboten, welche ca. einen Tag an Zeit in Anspruch nahm. Bei dieser Reparatur wurde zu dem das Batterieminuskabel überprüft. Es wurde vorsorglicher Weise ein Klebefilz angebracht, um zu vermeiden, dass dieses an den Kühlerschläuchen scheuerte und einen Kurzschluss verursachte. Auch dieser Mangel war Peugeot bekannt und der Hersteller übernahm dafür die Verantwortung. Normalerweise ist allerdings kein Händler da, der auf Mängel hinweist. Autos werden mit Fehlern gekauft, welche nicht serienmäßig auftreten und sie kommen später, nach Monaten oder Jahren, plötzlich zu Tage. Der Einsatz von guten Ersatzteilen von Peugeot ist Lohnenswert, sichert jedoch keinen Falls ein defektfreie Funktion des kompletten Wagens. Bei jeder Reparatur muss sich vor Augen geführt werden, dass Risiken bestehen. Die
Peugeot-Ersatzteile können zum Beispiel defekt sein. Auch der Kfz Mechaniker kann Fehler machen oder das Teil, mit dem das Ersatzteil verbunden ist, wird durch dieses negativ beeinflusst oder umgekehrt. Niemand kann garantieren, dass ein Auto fehlerfrei funktioniert. Wer dies im Hinterkopf behält, blickt der nächsten Reparatur vielleicht etwas entspannter entgegen, denn egal welches Auto gefahren wird, diese Fakten treffen auf alle zu!